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Tante Friedas Schlabberküsse mag ich nicht
Das legendäre Mal- und Arbeitsbuch zur Prävention sexuellen Missbrauchs
In der Werbung hört sich immer alles so gut an.
Okay, das weiß ich, und ich weiß auch, dass vieles nicht stimmt; und dass das Kleingedruckte meist "unendlich" lang ist und buchstäblich oft so klein, dass man es mit bloßem Auge kaum sehen kann. Ein Schelm, wer böses dahinter vermutet.

So wirbt o2 mit dem Spruch:
"o2 can do. Wenn Sie nicht telefonieren, zahlen Sie auch nichts.


Stimmt, aber man wird raus geschmissen.
Und für bestimmte Personengruppen kann das fatale Folgen haben, wie man unten nachlesen kann.

Mein Urteil über o2
 

Zur Vorgeschichte:
Ich habe mein Handy mit einem Tarif bei einem anderen Provider mit toller Wunschnummer und bin damit zufrieden. Für meinen Surfstick im Netbook unterwegs ist mein Provider aber zu teuer, deshalb habe ich ein Prepaid-Paket bei o2 bestellt, eigens für diesen Zweck, um GELEGENTLICH für unterwegs die Flatrate für den Surfstick zu buchen. Das kostete mich (nur für die Einrichtung) 18,94 Euro. dazu entsprechend Guthaben für die Flatrate, die ich nur gelegentlich benötige.

Doch nun habe ich die Karte ganze fünf Monate nicht benutzt, da ich daheim ja LAN und WLAN habe.
Was macht o2? Man schickt mir ein nettes Schreiben und will mich zur Neuaufladung "nötigen", ansonsten fliege ich raus. Begründung: "...da die Vorhaltung unserer Mobilfunkleistungen für unsere Kunden mit viel Kosten verbunden ist." Aha, so ist das. Ist das so? Worin bestehen denn die sogenannten "Vorhaltungskosten" von Prepaidkunden, die einige Monate nicht telefonieren. Dieser Frage ist ein bekanntes TV-Magazin in der Sendung vom 02. August 2010 schon in Verbindung mit der Vertragskündigung von sage und schreibe 700.000 T-Mobile Prepaidkunden nachgegangen, ohne befriedigende Antwort; und mit dem Hinweis, dass die rechtliche Lage einer solchen Kündigung (trotz allgemeiner Geschäftsbedingungen) noch einer Prüfung bedarf.

Schließlich wird mir der Zugang zum EDEKA ja auch nicht verwehrt, nur weil ich mal fünf Monate dort nicht einkaufe, mit der Begründung: "Man habe Vorhaltungskosten, weil man eine Dose Milch für mich im Regal zum Verkauf einkalkuliert habe".

Liebes o2, auf einen solchen Provider kann ich verzichten.
Ich schenke euch meine Karte, ihr könnt sie hier bei mir abholen.


Würdet ihr also einem Blinden oder einem Hörgeschädigtem, der sein Handy nur für Notfälle benutzen möchte/kann, durch euer Handeln den Zugang zur Hilfe verwehren?

Offensichtlich ist das so. Was für ein abscheulicher Gedanke.

Deshalb von mir: für o2!


Für das Schreiben, das ich heute von o2 bekommen habe, vergebe ich ein ganz klares
 
Das bedeutet ja, wenn jemand sein Handy nur für den Notfall braucht und deshalb einen o2-Prepaidtarif bucht, ist er im Notfall aufgeschmissen.
Für mich hat es eher den Anschein, als ob man Wenigtelefonierer mit solchen Maßnahmen zur Aufladung und zum Abtelefonieren des Guthabens nötigen will.
"o2 can do"
Doch auf solche Praktiken kann die Welt verzichten. Es gibt noch andere Anbieter.

Deshalb zum Schluss noch einmal ein ganz klares für o2.

 
Erding, 03. August 2010


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